Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Fremdsprachen
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Fremdsprachen ist der Versuch Lehrenden und Lernenden ein Instrument in die Hand zu geben, mit dem sie ihre sprachlichen Fähigkeiten einordnen können. Das macht wirklich Sinn, denn vorher musste jede Schule, jede Institution ihre eigenen Kriterien entwickeln, die logischerweise oft nicht kompatibel waren. Der Referenzrahmen für Fremdsprachen hat auch Probleme, ist aber ein echter gemeinsamer Nenner, der eher nicht als klein bezeichnet werden sollte. Er kann sowohl den Ist-Zustand beschreiben, also Einschätzungen, Prüfungen, Zertifikate als auch den Soll-Zustand, persönliche Ziele, Lehrpläne etc. Er ist sprach- und länderübergreifend und eignet sich auch um die Fortschritte der Lernenden zu dokumentieren. Er kann für Erwachsene, Jugendliche und Senioren benutzt werden. Der Referenzrahmen beschreibt nicht Wissen oder Kenntnisse, sondern Kompetenzen, also die Fähigkeit sich in der Fremdsprache auszudrücken und zu verstehen. Die 6 Stufen gehen von A1 bis C2; es gibt eine allgemeine Beschreibung und zusätzlich genauere, aufgeteilt in Lese- und Hörverständnis, Sprechen und Schreiben.









