Sprachreisen – Vermittlung auf Honorarbasis
In Amerika gibt es die ersten Agenten, die Sprachreisen auf Provisionsbasis vermitteln. Davon profitieren in erster Linie Kunden und Sprachschulen. Eigentlich eine gute Idee!
Man kennt es von der aktuellen Finanzkrise. Da haben Bank- und Finanzberater ihren Kunden Aktien, Zertifikate, Fonds und angeboten, die nicht immer gut für die Käufer waren, aber dem Verkäufer eine aussergewöhnlich hohe Provision bescherten. Kunden, die über einen Vermittler Bausparverträge, Lebensversicherungen, Rürop- und Riesterrenten abgeschlossen haben, zahlen oft Jahre lang einen beträchtlichen Teil Ihrer Beiträge an ihre so genannten Berater und werden erst in einigen Jahren wissen, ob das Ganze sinnvoll war. Beim Vermittler auf Honorarbasis ist das anders, der hat seine Provision fest und garantiert. Es ist ziemlich klar, dass es um die Objektivität einer Beratung am besten bestellt ist, wenn sie nicht auf Provisionsbasis, sondern auf Honorarbasis geschieht. Anders gesagt: Wenn der Kunde den Berater direkt bezahlt und nicht die Bank, Bausparkasse oder Versicherung die Kosten für den Vermittler in Ihre Beiträge versteckt einbaut. Das Stichwort heisst Transparenz.
In Amerika vermitteln Agenten Austauschprogramme, Sprachreisen, Au Pair Aufenthalte etc auf Honorarbasis. Gerade bei Langzeitaufenthalten und Provisionsforderungen von 40% machen Kunden und Sprachschulen bei der Vermittlung auf Provisionsbasis kein gutes Geschäft. In Deutschland vermitteln seit neuestem sogar Fonds Anbieter zusätzlich Sprachreisen auf Provisionsbasis, ein lukrativer Job in schweren Zeiten. Die Vorteile der Vermittlung von Sprachreisen auf Honorarbasis liegen auch für den hiesigen Markt auf der Hand. Gute Beratung erreicht man nicht durch php Kenntnisse, sondern sie erfordert Zeit und qualifizierte Mitarbeiter. Der Kunde zahlt den Nettopreis an die Schule plus ein Honorar für die kompetente Beratung und Vermittlung. Kunden und Schulen fahren deutlich günstiger und die Vermittler, die gut beraten, werden sich durchsetzen. Transparenz würde wieder gross geschrieben.
Geschrieben von Alexandru Sandbrand am 16.02.10 19:09 in Rubrik: Allgemein | 0 Kommentare | 0 TrackBacks

